Darf ich vorstellen? Renate.
„Kommt mit, ich zeige Euch die Werkstatt.“ So beginnt es meistens.
Renate kennt die Geschichten hinter den Maschinen, weiß, wo die ungewöhnlichen Ideen herkommen, und findet selbst dann noch den roten Faden, wenn andere längst den Überblick verloren haben.
Während die anderen an Zahnrädern, Leitungen, Hebeln und Schaltern arbeiten, hat Renate etwas ganz anderes entwickelt:
Das Herz der Maschine. Es schlägt mitten in ihrem Inneren. Nicht besonders laut. Nicht besonders schnell. Aber ohne dieses Herz würde die Maschine nur rattern und klappern.
Denn das Herz sorgt dafür, dass all die Geschichten, Lieder und Gedanken ihren Weg nach draußen finden. Es schlägt für die Menschen, die in die Werkstatt kommen. Für die Gäste, die zuhören. Für die Gespräche nach den Schichten. Und für die vielen kleinen Begegnungen, aus denen manchmal etwas Größeres entsteht.
Vielleicht ist das Herz deshalb auch der einzige Teil der Maschine, das man nicht einfach bauen kann. Man kann ihm nur dabei helfen zu wachsen.
Wie geht es weiter?
Die Arbeit an der Großen Maschine geht weiter.
Beim nächsten Besuch in der Werkstatt zeigt uns Renate jemanden, der dafür sorgt, dass die Energie überhaupt ihren Weg durch die Maschine findet. Ohne ihn würde vieles stehen bleiben.
Mehr dazu in der nächsten Werkstattpost.